Austauschpflicht für alte Heizkessel gilt nur eingeschränkt

Energieeinsparverordnung

In Medienberichten wird derzeit oft die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelte Austauschpflicht für alte Heizgeräte thematisiert.

Veraltete Standardheizkessel müssen in bestimmten Fällen nach 30 Jahren Laufzeit ausgetauscht werden. Für viele Hausbesitzer besteht allerdings kein akuter Handlungsbedarf, denn die EnEV sieht Ausnahmen vor.

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die ihr Haus spätestens am 1. Februar 2002 bezogen haben, sind von der Regelung nicht betroffen. Erst im Falle eines Eigentümerwechsels ist der neue Besitzer verpflichtet, die alte Heizung innerhalb von zwei Jahren zu ersetzen. Generell von der Verpflichtung ausgenommen sind Niedertemperatur- und Brennwertgeräte sowie Heizungen mit einer Nennleistung unter 4 kW oder über 400 kW. Dient der Kessel nur zur Warmwassererzeugung, handelt es sich um einen Küchenherd oder ein Einzelraumheizgerät, so ist ebenfalls kein Austausch vorgeschrieben.

Brennwerttechnik sorgt für mehr Effizienz

Doch auch wer nicht von der Regelung betroffen ist, sollte darüber nachdenken, in effizientere Technik zu investieren. So spart eine moderne Ölheizung mit Brennwerttechnik gegenüber einem Kessel mit konstanter Temperatur bis zu 30 Prozent Energie. Attraktive Fördermöglichkeiten für eine solche Heizungsmodernisierung bietet aktuell die Aktion „Deutschland macht Plus!“ des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Mehr Informationen unter www.deutschland-macht-plus.de.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy